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Der Grundgedanke besteht darin, „Krankhaftes aus dem Körper herauszuholen“. Diesbezügliche rituelle Handlungen finden sich in nahezu allen Kulturkreisen seit Beginn der Zivilisation. Kleine Glasglocken –die Schröpfgläser- werden auf entsprechende Reflexzonen aufgesetzt. In den Gläsern wird ein Unterdruck erzeugt. Aufgrund des Saugreizes werden rote Blutkörperchen und Schlackstoffe ins Bindegewebe befördert, ohne dass die Blutgefässe verletzt werden. Die behandelten Zonen werden vermehrt duchblutet – Schadstoffe können abtransportiert werden. Schröpfgläser finden auch allgemein zur Massage von Bindegewebe und Muskulatur Anwendung.
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